Insgesamt 30 Wheelmap-Botschafter*innen engagieren sich weltweit in ihrem Umfeld, um die Wheelmap bekannter zu machen und das Thema Barrierefreiheit ins öffentliche Bewusstsein zu rufen. Ein Einstieg in das Trainingsmodul, das in die ehrenamtliche Arbeit für Wheelmap.org einführt, ist jederzeit möglich.

Eine Wheemap-Botschafterin spricht während einer Mapping-Aktion in Toronto mit einem Passanten auf dem Gehweg und übergibt Wheelmap-Flyer

Im Moment gibt es 30 Wheelmap-Botschafter*innen, die in verschiedenen Teilen der Welt für Wheelmap.org aktiv sind: in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Griechenland, Türkei, Kanada, USA.

Was sind Wheelmap-Botschafter*innen?

Wheelmap-Botschafter sind Engagierte, die in ihrer Region und ihren Netzwerken die Wheelmap bekannt machen und mit Hilfe der Wheelmap vor Ort ihr Umfeld für Barrierefreiheit und Inklusion sensibilisieren.
80 Prozent der Botschafter*innen nutzen selbst im Alltag einen Rollstuhl. Die anderen sind durch Familie, Freunde oder einem Beruf im Pflege- oder Assistenzbereich mit dem Thema Rollstuhlgerechtigkeit in Kontakt.

Was machen die Wheelmap-Botschafter*innen?

Die Wheelmap-Botschafter machen die Wheelmap in ihrem privaten und beruflichen Netzwerk bekannt, sprechen mit Behörden, den Behindertenbeauftragten, der lokalen Presse und aktiven Initiativen vor Ort, um das Thema Barrierefreiheit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen voranzutreiben. Sie tragen selbst die Orte ihrer Stadt/ Region in die Wheelmap ein, veranstalten Mapping-Events, um mit einer Gruppe viele Orte in kurzer Zeit zu markieren, machen auf die Lösung “mobile Rampen” aufmerksam, um Orte tatsächlich physisch zugänglich zu machen.

Seit Februar 2018 können Botschafter*innen an einem kleinen Trainingsmodul teilnehmen, um die Hintergründe und Funktionsweise der Wheelmap kennenzulernen und so “Wheelmap-Experten” zu werden. Mit Hilfe einer Reihe von E-Mails schnuppern die Botschafter*innen in alle Bereiche hinein und erlernen so die Grundlagen, die Wheelmap im Sinne der Sozialhelden gegenüber Behörden, Journalist*innen und interessierten, die mitmachen wollen, sicher vertreten und erklären zu können. Kurz: Sie werden zu Wheelmap-Expert*innen.

Was ist das Wheelmap-Botschafterprogramm?

Die Botschafter*innen werden eingeführt in die wichtigsten Fakten der Wheelmap, lernen die App zu bedienen, befassen sich mit angemessener Kommunikation und mit Öffentlichkeitsarbeit über Social Media, werden angeleitet, wie man eine Mapping-Aktion mit einer Gruppe vorbereitet und durchführt und lernen, Geschäftsbetreibern die Möglichkeit einer mobilen Rampe vorzustellen. Dazu bekommt jede*r Botschafter*in ein kleines Paket mit Flyern, Handouts und Aufklebern zugeschickt, die sie bei ihren Aktivitäten unterstützen.

Am Ende des Trainings, das 2-5 Monate dauert – je nach Zeit des Botschafters/ der Botschafterin – gibt es eine Teilnahmebestätigung für das Engagement. Danach entscheiden die Botschafter*innen selbst, auf welche Aktivitäten sie ihren Schwerpunkt legen wollen. Denn eine Person ist gut in der Kommunikation mit der Presse und Behörden und eine gute Networkerin, der andere ist vielleicht ein Technologie-Freak und liebt es, in Mapping-Aktionen anderen die Wheelmap-Nutzung beizubringen.

Wie kann man mitmachen und selbst Botschafter*in werden?

Interessierte, die sich als Botschafter*in engagieren wollen, können sich über das Formular auf der Botschafter-Website melden. Danach folgt ein persönliches Gespräch mit der Community-Managerin der Wheelmap, Svenja. Wenn der Ablauf und die Aufgaben klar sind, werden die Interessierten in die Facebook-Gruppe eingeladen. Man findet sie unter dem Namen “Wheelmap Ambassador Network”.

Foto: Andi Weiland | Sozialhelden.de, 2017

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