In den Ausläufern des Karnevals bereiten sich die Cineast*innen in Berlin bereits auf das jährliche Filmfestival vor. Wir haben für euch eine Übersicht zusammengestellt über die Kinos der Berlinale auf Wheelmap.org, die mit Rollstuhl zugänglich sind. Die umliegenden Bars und Restaurants gibt’s mit dazu – für ein genussvolles Filmerlebnis.

Zwei Frauen, davon eine mit Rollstuhl, sitzen in den Sesseln im Saal des Friedrichstadt Palastes . Sie wirken vergnügt und machen ein gemeinsames Selfie-Foto mit dem Smartphone während im Hintergrund weitere Besucher*innen ihre Plätze einnehmen.

Vom 15. bis 22. Februar 2018 finden in Berlin die 68. Internationalen Filmfestspiele, kurz: Berlinale, statt. Abgesehen von den Filmen im Wettbewerb bietet das Programm wie immer spannende Geschichten und vielfältige kulturelle Einblicke. Darunter sind auch einige Filme, die sich um das Thema Behinderung drehen. Einen Überblick dazu findet ihr auf Leidmedien.de.

Vielfalt ist den Veranstalter*innen der Berlinale auch im Publikum wichtig, sie verstehen das Filmfestival als “Ort, an dem ein gemeinsames Kino-Erleben und ein Austausch stattfinden können”, liest man auf der Website unter dem Menüpunkt “Inklusion”.

Dort findet ihr Infos zur Ticketbestellung für Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis. Außerdem werden Filme aufgelistet, die mit Audiodeskription der App Greta oder mit Untertiteln und anschließender Diskussion mit Gebärdensprachdolmetschung laufen.

Mit Rollstuhl ins Kino – und dann weiter in die Berliner Kieze

In den Informationen zu den Kinos sind auch Informationen zur Rollstuhlgerechtigkeit zu finden. Die gute Nachricht: Bis auf ein paar Ausnahmen sind alle Spielstätten rollstuhlgerecht.

Aber Achtung: In einigen Sälen gibt es aufgrund der festen Bestuhlung nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen für Rollstuhlfahrer*innen. Wir empfehlen euch daher in jedem Fall, bei der Ticketbestellung die Verfügbarkeit der Plätze sofort mit abzuklären.

Im Folgenden haben wir eine Übersicht mit den entsprechenden Verlinkungen zu den Kinos der Berlinale zusammengestellt, die auf der Wheelmap eingetragen sind. So wisst ihr nicht nur, in welche Kinos ihr mit Rollstuhl hineinkommt, sondern könnt auch gleich sehen, wo ihr vor oder nach dem Film mit euren Freund*innen etwas essen oder trinken könnt.

Foto: Andi Weiland/ Gesellschaftsbilder.de, 2018