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MapMyDay 2016 wirbt für „Tourismus für alle“

MapMyDay 2016 wirbt für „Tourismus für alle“

MapMyDay am 27. September – Menschen weltweit sind wieder eingeladen, Teil der internationalen Mapping-Bewegung zu sein, diesmal für mehr Barrierefreiheit im Tourismus.

Berlin. Am 27. September startet die weltweite Kampagne „MapMyDay“ in die zweite Runde. Das Ziel der diesjährigen Mapping-Aktion ist, Aufmerksamkeit für die Barrieren zu schaffen, denen Menschen mit Mobilitätseinschränkung begegnen, wenn sie auf Reisen oder im Urlaub sind.

Der Berliner Verein Sozialhelden e.V. und das European Network for Accessible Tourism rufen alle Menschen dazu auf, Orte in ihrer Nachbarschaft auf der Online-Karte Wheelmap.org zu bewerten – insbesondere die Orte, die für Gäste von auswärts attraktiv sind. Anlass für die weltweite Mapping-Aktion ist der Welttourismustag 2016.

Barrieren behindern auf Reisen umso mehr

Stufen, Treppen oder defekte Aufzüge – was für viele Menschen leicht zu überwinden ist, kann für Rollstuhlfahrer*innen, Menschen mit Rollatoren oder auch Familien mit Kinderwagen eine unüberwindbare Hürde sein. Diese Barrieren behindern umso mehr die Menschen, die auf Reisen sind und die so in eine neue, unbekannte Umgebung kommen.

Schon bei der Planung des Urlaubs tauchen viele Fragen auf: Welches Hotel oder welche Ferienwohnung ist barrierefrei? Wo kann ich mit Rollstuhl Lebensmittel einkaufen? Wo ist die nächste rollstuhlgerechte Toilette, wenn ich unterwegs bin? Welche Sehenswürdigkeiten sind stufenlos zugänglich?

Wheelmap.org als Tool für die Urlaubsplanung

Für die Beantwortung dieser Fragen hat der Berliner Verein Sozialhelden e.V. eine Lösung gefunden und mit der Online-Karte „Wheelmap.org“ einen interaktiven Stadtplan entwickelt, auf dem alle sehen können, ob ein öffentlicher Ort für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich ist oder nicht.

Die Karte funktioniert weltweit und kann damit wertvolle Informationen liefern für alle, die einen Urlaub in einem anderen Land oder einer anderen Stadt planen. In den letzten sechs Jahren haben Freiwillige weltweit fast 700.000 Orte markiert. Jeden Tag kommen rund 500 neue Markierungen hinzu.

„Tourismus für Alle“

Am 27. September starten die Sozialhelden mit der Kampagne „MapMyDay“ in die zweite Runde, um noch mehr Menschen darauf hinzuweisen, welche Probleme Stufen im Alltag verursachen und wie Barrieren die Mobilität auch auf Reisen einschränken.

Mit der Aktion unterstützen die Sozialhelden das Thema des diesjährigen Welttourismustags, der unter dem Motto “Tourismus für Alle” steht. Die “World Tourism Organization” der Vereinten Nationen (UNWTO) will damit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Barrierefreiheit im Tourismus lenken.

“Lasst uns den Welttourismustag 2016 zum Anlass nehmen, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass ALLE Menschen touristische Angebote wahrnehmen können sollten – und so in den Genuss unvergesslicher Reiseerlebnisse kommen“, erklärt UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon den Schwerpunkt.

Bewusstsein für mehr Barrierefreiheit im Tourismus

Die erste Kampagne des weltweiten Mapping-Events “MapMyDay” im Dezember war sehr erfolgreich verlaufen. Engagierte hatten in den drei Wochen vor Weihnachten mehr als 20.000 Orte auf Wheelmap.org markiert.

„Wir wollen mit dem Mapping-Aufruf zum 27. September an das tolle Ergebnis vom letzten Jahr anknüpfen und Leute weltweit motivieren, erneut Teil der Bewegung für mehr Barrierefreiheit zu werden“, erklärt Raúl Krauthausen, Gründer der Sozialhelden und Erfinder von Wheelmap.org.

“Freizeit und Reisen gehören zu den Bereichen im Leben, wo Freiheit und Selbstbestimmung in unserer Gesellschaft besonders deutlich zum Ausdruck kommen. Wir wollen den Welttourismustag zum Anlass nehmen, Bewusstsein für mehr Barrierefreiheit in der Tourismus-Branche zu schaffen, denn Menschen mit Mobilitätseinschränkung sind immer noch mit einem Mangel an barrierefreien Sehenswürdigkeiten, Unterkünften und Zielorten konfrontiert”, erläutert Krauthausen den Hintergrund der Kampagne.

Der Berliner Aktivist ist überzeugt: „Wenn jede einzelne Person, die ab dem 27. September mitmacht, nur einmal kurz darüber nachdenkt, ob das Lieblingscafé, die örtlichen Museen, die Kinos und Einkaufsmöglichkeiten rollstuhlgerecht sind, dann haben wir schon viel gewonnen!“

Das ENAT unterstützt #MapMyDay

Das “European Network for Accessible Tourism” (ENAT) unterstützt das internationale Mapping-Event und schließt sich dem öffentlichen Aufruf an: „In welchem Teil der Welt Sie sich gerade befinden mögen – Sie können mithelfen, indem Sie die zugänglichen Orte schnell und einfach mit der cleveren Wheelmap-App eintragen. Setzen Sie am Welttourismustag ein Zeichen für ein inklusives Zusammenleben und machen Sie Ihre touristischen Attraktionen und Angebote sichtbar. Wir zählen auf Sie”, sagt Ivor Ambrose, Geschäftsleiter von ENAT.

Die Sozialhelden hoffen, dass noch mehr Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Einzelpersonen mitmachen und die Leute in ihrem Netzwerk auf “MapMyDay” hinzuweisen. Partner und Teilnehmer*innen der Mapping-Aktion sind eingeladen, ihre eigenen Aufrufe und Erlebnisse in den Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag #MapMyDay zu teilen.

PRESSEKONTAKT

Svenja Heinecke
Telefon: 030 – 24 30 11 912
svenja@sozialhelden.de

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Fotos, Videos und Logos von MapMyDay finden Sie auf:
www.mapmyday.org/de/press

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#MapMyDay – Weltweite Bewegung mit interaktivem Stadtplan für mehr Barrierefreiheit

#MapMyDay – Weltweite Bewegung mit interaktivem Stadtplan für mehr Barrierefreiheit

Berlin. Am 3. Dezember startet die weltweite Kampagne “MapMyDay” für mehr Aufmerksamkeit auf Barrieren im Alltag. Der Berliner Verein Sozialhelden und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rufen Menschen dazu auf, Orte in ihrer Nachbarschaft auf der Online-Karte Wheelmap.org danach zu bewerten, ob sie rollstuhlgerecht sind oder nicht. Anlass ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung.

“Wie wichtig bestimmte Dinge sind, merkt man erst, wenn man sie nicht hat, obwohl man sie braucht. Barrierefreiheit ist sehr wichtig!” mit diesem Zitat unterstützt Musiker und Schauspieler Friedrich Liechtenstein (“Supergeil”) die internationale Kampagne “MapMyDay”. Denn was für viele Menschen leicht zu überwinden ist, kann für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren oder auch Familien mit Kinderwagen eine unüberwindbare Hürde sein. Stufen, Treppen oder defekte Aufzüge sind für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen tägliche Barrieren.

Für dieses Problem hat der Berliner Verein Sozialhelden e.V. eine Lösung gefunden und mit der Online-Karte “Wheelmap.org” einen interaktiven Stadtplan entwickelt, auf dem alle sehen können, ob ein öffentlicher Ort für Rollstuhlfahrer zugänglich ist oder nicht. In den letzten Jahren haben Freiwillige weltweit mehr als 600.000 Orte markiert und jeden Tag kommen rund 500 neue Markierungen hinzu.

Am 3. Dezember starten die Sozialhelden die Kampagne “MapMyDay”, um noch mehr Menschen auf die Probleme von Stufen im Alltag hinzuweisen. “Wir wollen Leute weltweit motivieren, Teil der Bewegung zu werden und sich für Barrierefreiheit zu engagieren”, erklärt Raúl Krauthausen, Gründer der Sozialhelden und Erfinder von Wheelmap.org die Kampagne. “Denn wenn jede einzelne Person, die ab dem 3.12 mitmacht, nur einmal kurz darüber nachdenkt, ob das Lieblingscafé oder der Bäcker um die Ecke rollstuhlgerecht ist, dann haben wir schon viel gewonnen.” ist Rollstuhlaktivist Krauthausen überzeugt.

Prominente Unterstützer

Schon vor dem Start der Kampagne ist das Interesse groß: “Wir werden von vielen Seiten unterstützt und freuen uns über sehr viel Zuspruch von Mapping-Begeisterten, Prominenten und Unternehmen im In- und Ausland!” erzählt Krauthausen. So unterstützen in Deutschland neben Liechtenstein unter anderem auch der DJ und Produzent Oliver Koletzki, EU-Kommissarin Marianne Thyssen, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Sänger Guildo Horn, Moderator Eckhart von Hirschhausen, Athletin Christiane Reppe und Aktivisten wie Erwin Aljukic, Martin Habacher und Benedikt Lika die Kampagne. International setzen sich der US-amerikanische Schriftsteller Andrew Solomon, das Model Danielle Sheypuk, der durch den Film “Ziemlich beste Freunde” bekannt gewordene Philippe Pozzo di Borgo und weitere Persönlichkeiten für “MapMyDay” ein.

Auch die Unternehmen wie ImmobilienScout24, Allianz, Facebook, Wall AG, Otto Bock, Lonely Planet, und Organisationen wie Aktion Mensch, das Auswärtige Amt, das “European Network for Accessible Tourism” (ENAT), Access Israel, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sind beim MapMyDay dabei.

Hashtag #MapMyDay

In den sozialen Netzwerken können alle TeilnehmerInnen mit dem Hashtag #MapMyDay ihre Erlebnisse teilen. “Wir sind gespannt, welche Erfahrungen die Mapper an dem Tag sammeln, weil viele Menschen ohne Rollstuhl sich der Barrieren oft nicht bewusst sind. So haben uns Leute auf Twitter schon berichtet, dass die rollstuhlgerechte Toilette im Keller ist. Diese Kuriositäten wollen wir auch sammeln und über den Hashtag kommunizieren”, erklärt Svenja Heinecke aus dem Kampagnenleiterin von “MapMyDay”.

Wie lange die Kampagne laufen wird, machen die Sozialhelden abhängig von dem Interesse an der weltweiten Mapping-Bewegung. Svenja Heinecke: “Wir hoffen erstmal, dass zu den vorhandenen 600.000 Markierungen viele neue hinzukommen und werden dann entscheiden, wann “MapMyDay” vorbei ist.”

Pressematerial

Fotos, Videos und Logos von “MapMyDay” finden Sie auf www.mapmyday.org

Pressekontakt

SOZIALHELDEN e.V.
Andi Weiland
Mobil: +49 (0) 176 210 597 20
andi[at]sozialhelden[at]de

Andi Weiland
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

andi[at]sozialhelden[punkt]de
Mobil: 0176 – 210 597 20

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