Autor: Svenja Heinecke

#MapMyDay – Weltweite Bewegung mit interaktivem Stadtplan für mehr Barrierefreiheit

Am 3. Dezember startet die weltweite Kampagne “MapMyDay” für mehr Aufmerksamkeit auf Barrieren im Alltag. Der Berliner Verein Sozialhelden und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rufen Menschen dazu auf, Orte in ihrer Nachbarschaft auf der Online-Karte Wheelmap.org danach zu bewerten, ob sie rollstuhlgerecht sind oder nicht. Anlass ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung.

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Rollstuhlgerechte „Tatort“-Kneipen in Berlin, Hamburg, München und Hannover

Die “Tatort”-Sommerpause ist endlich vorbei! Für viele Leute beginnt damit auch wieder die Zeit der gemeinsamen “Tatort”-Abende in der Kneipe. Aber welche Orte sind auch für Krimi-Fans mit Rollstuhl geeignet? Am Sonntag startet die neue “Tatort”-Saison mit den Kommissaren in Wien: Moritz Elsner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ermitteln im Fall “Paradies”. Gemeinsam in der Kneipe „Tatort“-Gucken ist besonders in den Großstädten angesagt. Der sonntägliche Krimi mit Freunden ist für viele eine Art Familien-Abend-Ersatz, eine Gelegenheit nach Herzenslust mitzufiebern, mitzuraten oder den Sinn und Unsinn von Handlung und Dialogen zu kommentieren. Wir sind schon gespannt, ob in der...

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„Die Schüler motiviert, dass Wheelmap ein reales Projekt ist“

Im zweiten Teil des Interviews berichtet Lisa Manthey von ihren Erfahrungen mit der Durchführung des Projekts „Wheelmap macht Schule“ an der Sophie-Scholl-Schule in Berlin. Sie gibt ganz praktische, organisatorische Tipps und erzählt, wie man die Begeisterung seiner Klasse weckt. Als Hauptorganisatorin hat Lisa selbst im November einen großen Projekttag mit 700 Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe, d.h. für die Klassen 7 bis 10 durchgeführt, an dem der praktische Teil von “Wheelmap macht Schule” stattfand. Lisa, was ist grundsätzlich bei der Organisation zu beachten? In einer Schule mit über 1000 Schülerinnen und Schülern und ca. 120 Lehrkräften, steht man als Organisator...

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Kassandra Ruhm – Rampen-Botschafterin in Bremen

Alle unsere Busse und Straßenbahnen sind Niederflur-Busse und haben einen elektrischen Hublift. Das finde ich super, weil ich in Bremen im Unterschied zu anderen Städten nicht mit den Fahrer und Fahrerinnen darüber diskutieren muss, ob sie extra aussteigen, um eine manuelle Rampe herauszulegen. Die Hublifte werden anständig gewartet, deshalb funktionieren sie in der Regel. Kassandra Ruhm Kassandra Ruhm ist unsere Botschafterin für das Projekt „Tausendundeine Rampe“ in Bremen. Ein Glück, dass wir sie als Expertin in der Hansestadt haben – denn der ÖPNV ist ihrer Meinung nach zwar bereits gut auf Rollstuhlfahrer eingestellt, aber „Orte des schönen Lebens“ wie Cafés...

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700 Schüler unterwegs in Berlin

Bei dem Projekttag der Sophie-Scholl-Oberschule in Berlin zogen die 700 Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe als Architekten, Statistiker, Journalisten, Mapper und Rollstuhlfahrer los, um die umliegenden Kieze auf Rollstuhlgerechtigkeit zu untersuchen. Dabei stießen sie auf viele Barrieren – und spannende Situationen. Um kurz nach acht Uhr schallte es aus allen Lautsprechern der hauseigenen Sprechanlage der Sophie-Scholl-Oberschule im Berliner Stadtteil Schöneberg: “Heute ist der große Tag! Ihr seid die erste Schule in Deutschland, die mit der Wheelmap loszieht, um Orte auf ihre Rollstuhlgerechtigkeit zu untersuchen.” Eine Durchsage, die gleich aus zwei Gründen für die rund 700 Schülerinnen und Schüler der...

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